Dragan Velikic: Jeder muss doch irgendwo sein. Lesung

Am 27. März 2017 um 19:00 dürfen wir


Dragan Velikic mit seinem Roman
"Jeder muss doch irgendwo sein" (Hanser Berlin)


bei uns im ORLANDO Literatur- und Kulturkeller begrüßen.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit Basis.Kultur.Wien und Kulturverein Alsergrund.


Dragan Velikics persönlichstes Buch und in Serbien der erfolgreichste literarische Roman seit vielen Jahren.

Niemand hat sein Leben akribischer memoriert als seine Mutter. Als sie stirbt, tritt der Sohn ihre Erbschaft als Archivar der Erinnerung an, folgt der Flut der Bilder, die in ihm aufsteigt. Erinnern, das ist bei Dragan Velikic immer an Orte geknüpft, die die Landkarte eines Lebens ergeben. Er ist wieder der Junge, frisch von Belgrad nach Pula gezogen, erkundet die duftenden Innenhöfe, trifft den alten Uhrmacher Maleša, der einst Titos Uhren repariert hat und alle Geschichten kennt – immer begleitet von der rigiden Weltdeutung der Mutter, von der er sich mit jedem Schritt mehr befreit. Dragan Velikics neuer Roman ist eine berührende Hommage an seine Mutter, an ein Land, eine Zeit und Menschen, die es nicht mehr gibt.

Dragan Velikic, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Belgrad. Seine Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Roman Bonavia (2014). Für „Jeder muss doch irgendwo sein“ erhielt er zum zweiten Mal den NIN Preis, die höchste literarische Auszeichnung Serbiens.



Dragan Velikic: Jeder muss doch irgendwo sein. Roman, Hanser Berlin, 320 Seiten, fester Einband, € 24,70, erscheint am 13. März 2017



     
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